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Mensa Universität Hildesheim

Der Mensa-Neubau der Universität Hildesheim hat die Weiterentwicklung des Campus und seine Adressbildung zum Ziel. Städtebaulich bildet der Baukörper den Auftakt für das Campusgelände und leitet Besucher und Studierende zum Campusplatz. Er vernetzt die Baustruktur auf dem Campus mit der uneinheitlichen Umgebungsbebauung. Gleichzeitig dient der Bau als markantes und identitätsprägendes Element. Eine besondere Herausforderung stellte der sommerliche Wärmeschutz aufgrund der hohen Transparenz der Fassade. Energum führte hierzu umfangreiche thermische Simulationen durch und konnte den Nachweis auch ohne Nachtlüftung mit automatischem Sonnenschutz in Kombination mit einer Sonnenschutzverglasung erbringen.
Die umgebenden Raumkanten formen den keilförmigen Grundriss. Das Gebäude besteht aus einem rückwärtigen Servicebereich, in dem die Küche, Anlieferung und Nebenräume angeordnet sind und einem zum Campus orientierten öffentlichen Bereich, in dem sich Speisesaal und Foyer über zwei Geschosse erstrecken. Der Formensprache liegt das Prinzip der horizontalen Schichtung zugrunde. Um Ein- und Ausblicke zu ermöglichen, ist der Speisesaal raumhoch verglast. Die Mensa ist für rund 1.800 Gäste ausgelegt und bietet rund 500 Sitzplätze. Eine Cafeteria im Erdgeschoss rundet das Angebot ab.

Leistung: EnEV, Akustik, Simulation, Schallschutz
Auftraggeber: Stiftung Universität Hildesheim

Visualisierung: agn