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Klutenseebad, Lüdinghausen

Um die langfristig wirtschaftlichste Lösung für den Betrieb des Klutenseebades zu finden, beauftragte die Stadt Lüdinghausen energum mit der Erstellung einer Lebenszykluskostenanalyse. Das Gutachten vergleicht fünf verschiedene Varianten des Hallenbades, welche von den Architekten Janßen, Bär & Partner in Zusammenarbeit mit dem Projektsteuerer agn entwickelt wurden.
Innerhalb der Lebenszykluskostenuntersuchung von zwei Funktionsbadvarianten und drei Freizeitbadmodellen wurden die Möglichkeiten einer Komplettsanierung, eines Teilabrisses (mit Erneuerung) und der vollständige Neubau beleuchtet. Zu den wichtigen Parametern dieser Untersuchung gehört neben den Investitionskosten und den prognostizierten Umsatzerlösen unter anderem die Frage nach dem Betreiber, denn bei einem kommunalen Betrieb fallen deutlich höhere Personalkosten an als bei einem externen Betrieb.
In der Langzeitbetrachtung entpuppte sich die Optimierung des Bestandsbades als kostengünstigste Option. Dieser Vorschlag beinhaltet die Sanierung des Bade- und Fitnessbereichs, den Abriss des Restaurants und den Neubau der Sauna. Vorhandene Werte werden erhalten und die Sanierung ist auf den Bedarf abgestimmt. Der Sauna-Neubau sorgt für zusätzliche Attraktivität.

Schwimmbad Schwimmbecken Bäderbau Sanierung

Leistungen: Vergleichende Analyse der Lebenszykluskosten
Auftraggeber: Badgesellschaft Lüdinghausen mbH

Foto: agn / Zeichnung: janßen bär & partner