aktuelles

Jan 2013

Monitoring macht Energieeffizienz messbar

Der Neubau eines Bürogebäudes in Ibbenbüren wurde nach Inbetriebnahme energetisch unter die Lupe genommen. energum wertete verschiedene Temperatursensoren und Stellantriebe aus. Da eine GLT vorhanden war, konnten alle notwendigen Sensoren ohne Mehrkosten für ein Monitoring herangezogen werden.
Zur Auswertung überführte energum die Messdaten in Carpetplots (s. Visualisierung). Dies hat den Vorteil, dass man die numerische Datenflut der Messdaten auf eine visuelle Ebene transformiert und so die Auswertung deutlich erleichtert. Einsparpotentiale werden so häufig schneller sichtbar.
Die Planung und Ausführung der technischen Gebäudeausrüstung erfolgte nach aktuellen Regeln der Technik. Da mit der Anlagentechnik in manchen Bereichen Neuland (Erdluftregister mit PCM-Randzonenaktivierung) betreten wurde, war es jedoch nicht immer möglich zum Zeitpunkt der Planung auf Regelwerke zurückzugreifen, die Handlungsempfehlungen enthielten.
Das jetzt durchgeführte, nachgeschaltete Anlagenmonitoring hatte das Ziel, die gesamte Anlagentechnik einmal zu durchleuchten und nach Verbesserungsspielräumen zu suchen. Es konnte wie erwartet einen effizienten Gebäudebetrieb belegen, zeigte aber zugleich noch an mehreren Stellen Optimierungspotential auf, welches direkt im Nachgang abgeschöpft werden konnte.

Visualisierungen (© energum):
1) Carpetplot der CO2-Konzentration in der Raumluft,
2) Carpetplot der Vorlauftemperatur der statischen
Heizflächen (beide 01.02.2012–29.02.2012)